Was gehört zur Heizungswartung? Der komplette Leistungsumfang

Vom Brennerservice bis zur Dokumentation: Welche Arbeiten bei einer professionellen Heizungswartung durchgeführt werden, wie oft sie nötig ist und worauf Eigentümer achten sollten.

Eine Heizung läuft jahrelang unauffällig – bis sie es nicht mehr tut. Die regelmässige Wartung ist die günstigste Versicherung gegen Ausfälle, hohe Energiekosten und teure Folgeschäden. Doch was genau passiert bei einer Wartung eigentlich? Wie oft muss gewartet werden? Gas und Ölheizungen: jährlich, zusätzlich die gesetzlich vorgeschriebene Feuerungskontrolle. Wärmepumpen: je nach Hersteller jährlich bis alle zwei Jahre, Kältekreis nach Vorschrift. Fernwärme Übergabestationen: jährliche Kontrolle von Regelung und Wärmetauscher. Warmwasserspeicher und Boiler: jährliche Prüfung, Entkalkung nach

Wasserhärte. Viele Hersteller knüpfen ihre Garantieleistungen an den Nachweis einer fachgerechten Wartung. Der typische Leistungsumfang 1. Sichtprüfung und Dichtheitskontrolle Kontrolle von Kessel, Leitungen, Armaturen, Sicherheitsventilen und Ausdehnungsgefäss auf Korrosion, Leckagen und Beschädigungen. 2. Reinigung Brennkammer, Wärmetauscher, Brenner und Filter werden gereinigt. Bereits eine dünne Russschicht erhöht den Energieverbrauch spürbar. 3. Einstellung und Messung Verbrennungswerte messen, Brenner neu einstellen, Abgastemperatur und Wirkungsgrad dokumentieren. 4. Hydraulik prüfen Anl

agendruck kontrollieren und korrigieren, System entlüften, Vordruck des Ausdehnungsgefässes prüfen, Umwälzpumpen testen. 5. Regelung und Sicherheit Heizkurve und Zeitprogramme überprüfen, Sicherheitseinrichtungen und Fühler testen, Störspeicher auslesen. 6. Warmwasser und Hygiene Speichertemperaturen prüfen, Entkalkung beurteilen, Legionellenrisiko einschätzen. 7. Dokumentation Protokoll mit allen Messwerten, festgestellten Mängeln und Empfehlungen – die Grundlage für Versicherung, Verwaltung und künftige Investitionsentscheide. Was eine gute Wartung von einer schlechten unterscheidet Messwert

e statt Pauschalaussagen. Ein Protokoll mit konkreten Zahlen ist nachvollziehbar und vergleichbar. Vorausschauende Empfehlungen. Verschleissteile werden benannt, bevor sie ausfallen. Digitale Nachvollziehbarkeit. Wartungshistorie, Fotos und Mängel sollten jederzeit abrufbar sein – bei uns über die digitale Gebäudeverwaltung. Ersatzteilverfügbarkeit. Gängige Verschleissteile sind beim Servicefahrzeug dabei. Der Zusatznutzen vernetzter Anlagen Mit hybrid iOT Sensorik überwachen wir Temperaturen, Drücke und Laufzeiten laufend. Abweichungen werden erkannt, bevor sie zur Störung werden – die jährli